Bessere und schlechtere Hochzeitsideen

Besonders weit sind wir mit der Planung ja eigentlich noch gar nicht fortgeschritten, aber so manchen Moment des geistigen Höhenflugs, der Halluzination und der Hysterie haben wir schon durchwandert, um den psychogenen Effekt der Hoch- und Tiefphasen von Hochzeitsplanungen eindeutig belegen zu können.

Dabei kamen diverse Ideen unterschiedlichster Umsetzungswahrscheinlichkeiten zu Tage:
Beispiel 1) „cross-dress to impress“ – Einlass nur für Damen im Männeroutfit und Männer im Damenoutfit. Hmmm, die Braut kann ihr Kleid zwar nicht allzu oft wiederverwenden, aber dasselbe von allen anderen Gästen auch zu verlangen, ist vielleicht ein bisschen viel. Obwohl die Hochzeitsfotos die legendärsten sein hätten können.

Beispiel 2) Apropos Hochzeitsfotos, am liebsten würde man ja immer alles neu erfinden, aber deswegen ists noch keine Schande gute Ideen zu kopieren: das T-Rex Hochzeitsfoto ist geil, oder?

jurassic-park

 

Beispiel 3) Könnte man sich nicht den ganzen Stress um Tischordnungen ersparen und die Gäste einzeln die durchnummerierten Sesselnummern beim Saaleinlass aus einem Hut ziehen lassen?

Collective intelligence ist in aller Munde, und unsere Gästeliste besteht nur aus den Größten, den Schönsten, den Tollsten: inspiriert uns mit eurer collective craziness, her mit mehr oder weniger ernst gemeinten Vorschlägen!

Die Post bringt allen was!….

…jedenfalls allen, die auf unserer Einladungsliste stehen. 🙂

Und zumindest 2 Vorurteile über Briefe-Versenden und junge Leute haben sich heute wieder bestätigt:
– es zeigt sich mangelnde Übung bis hin zu echter Überforderung
– da muss eine große Sache im Busch sein, sonst kommt das nimma vor

postbringts

Die erste Location-Besichtigung

Vorfreude ist ja bekanntlich die beste und schönste Freude. Deshalb wollen wir hier ein paar Einblicke gewähren in unseren ersten Besuch von Schloß Spitz Ende Juli. Die Atmosphäre dort hat uns sofort verzaubert! Wir freuen uns schon mit euch dort zu feiern 😀

spitz2015-183429Das Schloss von Außen
spitz2015-183304Der Innenhof
spitz2015-181448Der Schlossgarten
spitz2015-180801Der Festsaal

Bracelet yourselves, wedding is coming

bracelet_yourselves_finished

Bereitmachen! Nicht nur der Winter ist im Anmarsch! 😉
Und ja, was man da links im Bild sieht ist der zu groß geratene und lückenhafte Verlobungsring, welcher dafür als Armreif eine ganz gute Figur macht.

(Witze erklären ist lame, aber wer sich wundert, es ist angelehnt an „Brace yourselves, winter is coming“ aus der Serie Game of Thrones)

erstmal muss man sich verloben

Ende Mai sind Julia und ich auf eine MTB-Radtour um den Dachstein aufgebrochen. Am Reiserad hatten wir bereits Skandinavien erkundigt, was soll denn da in 4 Tagen in Österreich schief gehen? Naja, offensichtlich vieles, wenn man geradezu in Freudentränen ausbricht, wenn man hungrig und durchnässt nach nächtlicher Irrfahrt am defekten Fahrrad im hoffnungslos ausgebuchten Ausseerland einen Saunavorraum als improvisierte Schlafmöglichkeit angeboten bekommt. Naja, Peter Rossegger hat dazu geschrieben „Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.“ – und so kann ein bisserl Schinderei durchaus verbindend wirken, insbesondere sobald man darüber hinwegsehen kann, dass der Partner die Buchung verbockt hat 😉

Mein Plan war aus dem geographischen Höhepunkt Dachstein auch den emotionalen zu machen, doch kam erneut der Herr Rossegger ins Spiel, diesmal in Form des Peter-Rossegger-Hofs in Ramsau am Dachstein. Die Wärme und Herzlichkeit dieser Unterkunft (und das herrliche Frühstück am Zimmer) schufen eine Atmosphäre, die spontan dem eisigen Wind am Dachsteingletscher vorgezogen wurde, um die große Frage zu stellen. Allzu lang ließ das „ja“ zum Glück nicht auf sich warten, nicht zuletzt deshalb, weil Julia selbst schon konkrete Pläne geschmiedet hatte, mir einen Antrag zu machen (was dann ca 2 Wochen später tatsächlich noch am Wienfluss – dem Ort unseres ersten Dates – umgesetzt wurde).

collage